Dem einen oder anderen dürfte sie noch bekannt sein, der damals wohl größte Konkurrent zu Napster auf dem Musik-Piraten-Markt Audiogalaxy. Jetzt wird der heutige Streaming-Service von Dropbox geschluckt.
Aus File Sharing wird Streaming. So ungefähr könnte der das Konzept des nach wie vor umstrittenen Services der Marke Audiogalaxy gelautet haben. Doch dass nun Marktgigant Dropbox vorbei schaut und sich eine ganze “Galaxie” einverleibt, damit konnte man nicht so schnell rechnen. Doch nun ist es soweit, wie laut Artikel auf heise.de bekannt wurde, ist Audiogalaxy aufgekauft worden.
Doch was bezweckt der Cloudriese damit?
Nun viele Dropbox-User nutzen den Cloudspeicher der Dropbox dazu nicht nur Dokumente oder Fotos zu speichern und ggfls weiterzugeben, auch mp3-files erfreuen sich eines fröhlichen Schattendaseins in der Wolke. Ist es ja Urheberrechtlich (vereinfacht ausgedrückt) nicht gestattet Material zur Verfügung zu Stellen was durch eben jenes Urheberrecht geschützt ist, ohne vorher eine entsprechende Vervielfältigungslizenz erworben zu haben.
Auf der anderen Seite erfreuen sich Musikstreaming-Dienste immer größerer Beliebtheit, da diese Werbe- oder Flatrate finanzierten Dienste im legalen Raum handeln, da sie mit den jeweiligen Plattenfirmen Verträge zum Anbieten des Materials aushandeln.
Dropbox konnte somit durch das aufschnupfen von Audiogalaxy zum Konkurrent von Spotify, , und Co werden.
Nun wir sind gespannt wo das hinführt. Es ist jedoch davon auszugehen dass eine Umsetzung zur entsprechenden Dienstleistung noch ein wenig dauern wird.
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