Es könnte alles so einfach sein! Anscheinend ist es das gar nicht. Jahrelang war ich zufriedener Vodafone DSL- und Festnetzkunde. Doch seit ich dort meinen Vertrag gekündigt habe, und zur Konkurrenz von UnityMedia wechsle wird alles nur noch verkompliziert.
Seid dem Jahr 2003 bin ich wie bereits erwähnt zufriedener Vodafone-Kunde. Alles war immer zufriedenstellend. Habe sogar als einer der Ersten VDSL 50.000 zur Verfügung gestellt bekommen. Seit ich im Februar diesen Jahres gekündigt habe und jetzt auch noch ein Wohnungswechsel dazwischen kam, machen die Mitarbeiter der Service-Abteilung alles falsch was man falsch machen kann.
Einige sehr irritierende Umstände sind bei mir mittlerweile synonym mit der Marke bzw. Firma Vodafone. Nachdem ich im Februar 2012 meinen dortigen Vertrag fristgerecht gekündigt habe, habe ich Anfang Mai diesen Jahres meinen Wohnungswechsel via Telefon-Hotline bekannt gegeben. Mit dem guten Gefühl alles früh genug gemeldet zu haben bin ich davon ausgegangen, dass ich mich nicht weiter um alles kümmern müsse. Als ich Anfang Juni zweifel bekam, da ich immer noch keine Bestätigung erhielt war ich doch etwas verwundert. Gut dass die Telefon-Hotline kostenlos ist. So oft wie ich bislang dort anrufen musste.
Von meinem Wohnungswechsel wusste man demnach im Juni auf vodafonischer Seite nichts mehr. Ich musste ihn also neu beauftragen. diesmal wurde ich auch darauf hingewiesen, dass sich die Laufzeit des Vertrages bei einem Wohnungswechsel um 24 Monate verlängert. Sagte mir beim ersten Mal auch niemand!
Hier besteht in meinem Fall aber eine besondere Problematik, da ich bereits eine Vertragsbindung mit der Firma UnityMedia habe und aktuell deren Produkte bis zum Auslauf meines Vodafone-Vertrages unentgeltlich Benutzen darf. Der Ablauf des VF-Vertrages wäre der 15.02.2013. Eine Rufnummernportierung der UnitiyMedia wurde auch schon beauftragt und auch von allen Seiten zu diesem Datum bestätigt.
Aus diesem Grund meinte ich, dass in meinem Fall eine Verlängerung des Vertrages nicht möglich sei. Als Folge daraus musste ich in den sauren Apfel beißen und eine Sondergebühr in Höhe von 60€ bezahlen, damit es der 15.02.2013 bleibt. Man kann sich nun darüber streiten ob das gerechtfertigt ist oder nicht. Fakt ist ich war damit einverstanden diese Sondergebühr zu zahlen. Konnte ich doch im Februar 2012 nicht ahnen dass ich im Juni nochmal umziehe.
So weit so gut… könnte man denken. Doch es kam ein wenig anders als erwartet. Telefonisch sagte man mir, dass die Umstellung des Anschlusses zum 18.06.12 “kein Problem” sei. Nebeninfo: der 16.06. war der Umzugstag. Dann erhielt ich ein Schreiben von Vodafone, dass mein Anschluss erst zum 04.07. umgestellt würde. Also definitiv kein Festnetzanschluss, für die Dauer von 2 Wochen.,…. grmpf. Besonders dann wenn man nebenbei noch arbeitssuchend ist, und aus Rückrufe wartet, ist das natürlich ärgerlich.
Am 04.07. kam der Techniker der T-Com und Nachmittags ab 16.00Uhr lief der Anschluss wieder. TEil 1 erledigt. Widmen wir uns nun dem DSL-Anschluss zu…
Wie bereits erwähnt war ich in der alten Wohnung VDSL50.000-Kunde. An der Stelle will ich auch mal erwähnen, dass ca. 3 Monate nach Bereitstellung die Verbindung sehr langsam wurde und gerade mal knapp über 20.000 kbp/s erreicht wurde. Was nicht zuletzt ein weiterer Grund für den Wechsel zu UnityMedia war. Ich habe mich deshalb jedoch nie beschwert.
In der neuen Wohnung kann mir jedoch keine 50.000er Bandbreite bereit gestellt werden. Lediglich 6.000 sei möglich. Okay, dachte ich. Wenn nicht mehr möglich ist ? Mir egal, nutze doch eh die 32.000er Leitung von Unity mittlerweile. Aber genau hier liegt der Haken.
Ich erhielt ein schreiben von Vodafone, dass meine Tarifoption geändert wurde. Sich deshalb die Vertragslaufzeit um 24 Monate verlängere. Jetzt sollte es also nun der 26.07.2014 sein.
Direkt am nächsten Tag habe ich also mal wieder die Hotline angerufen. Mittlerweile nervt dieses Warteschleifenlied ziemlich. Als ich mit der Dame vom Service sprach, hat sie sich natürlich für die Umstände entschuldigt. Am Rande kam auch noch heraus, dass niemand meine Bereitschaft zur Zahlung der Sondergebühr vermerkt habe, sie deshalb auch noch nicht auf der Rechnung aufgetaucht ist. (Ich gestehe zu, dass ich dies durch den generellen Umzugsstress natürlich auch etwas aus den Augen verloren hatte) Nach einem 40 minütigen Telefonat mit der – wirklich freundlichen und kompetenten – Servicemitarbeiterin, hat sich das Kuddelmuddel um meinen Sachverhalt nun also aufgeklärt. Sie fragte mich ob ich mit einer Bestätigung dieses Telefonats via E-Mail einverstanden wäre. Ich willigte ein. Mag den Papierkram halt nicht, hab’s lieber elektronisch. Das war alles am 16.07.2012
11 Tage,… ich wiederhole: ELF TAGE später erhalte ich via Email das Bestätigungsschreiben des Telefonats vom 16.07. ….
Nun selbst wenn sie die Bestätigung in einen Marmorblock hätte meißeln lassen und dann via Paketdienst hätte zustellen lassen, wäre es schneller als die elektronischen 11 Tage gewesen. aber Okay. Passiert. Stutzig wurde ich jedoch, als mir in dem Schreiben bestätigt wurde, dass ich eine Verschiebung meines Kündigungs- und Portierungsanliegens wünsche. …
ICH ? wünsche eine Verschiebung ??? Ist ja interessant. Da ich von vornherein am 15. Feb. festhalten wollte. Ich habe sogar mittlerweile die Sondergebühr via Rechnung bestätigt bekommen. (Nochmal der Hinweis: Die Gebühr wurde erhoben, damit sich das Auslaufdatum 15.02.13 NICHT verändert)
Also heute nochmal Vodafone-Hotline. Nach einer angemessenen Wartezeit. meldete sich eine Junge Dame aus der Serviceabteilung. genau da wollte ich ja auch hin. Nachdem ich ihr den kompletten Sachverhalt (nochmal!) schilderte wurde ich wieder in die Warteschleife gehangen. 5 Minuten. Kein Thema. Dann meldete sie sich wieder und sagte, dass sie sich sehr entschuldige und dort “wohl etwas schief gelaufen” sei. Sie würde jetzt den Termin nochmal in meinen Kundendaten vermerken und dass mir das nochmal schriftlich bestätigt würde.
Leider war das genau das weshalb ich etwas sauer wurde, da genau DAS der “Abschiedssatz” der Service-Mitarbeiterin vom 16.07. war. Außerdem sagte mir die heutige Mitarbeiterin dass am 26.07. von mir eine Änderung der Tarif-Option in Auftrag gegeben wurde. ???? …. Wo kommt die denn jetzt plötzlich her ? Nichtsdestotrotz habe ich der Firma Vodafone nochmals eingeräumt, dass der Vermerk okay sei. Ich habe aber auch nochmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass in dem Sachverhalt nun einiges schief gelaufen ist und sie auch bitte festhalten soll, wenn dies nun ein weiteres Mal nicht klappe was mir gesagt werde, ich nicht scheue einen Anwalt zu konsultieren.
Was lernen wir daraus ? …. sobald du kündigst werden dir Steine in den Weg gelegt? Ich zweifle diese Merketing- bzw. Kundenbindungs-Strategie an. Und unterstelle: Wenn man doch so ein toller Anbieter ist und alle anderen ja wohl sooo viel schlechter, dann lege ich einem sicheren Kundenverlust doch nicht noch Steine in den Weg! Es könnte doch mal sein, dass dieser Kunde wieder zurück wechseln will, sich dann aber erinnert wie schwer es war von der eigenen Firma wegzukommen.
Alles in allem SEHR kompliziert nun.
Im übrigen: Bereits mehrere mal habe ich meinen neuen Anbieter UnityMedia in Servicefragen kontaktieren müssen. Diese stellten sich im Rahmen des Wohnungswechsels und sind demnach ja “normal”. Aber Unity schafft es schnell und unbürokratisch innerhalb von weniger als 10 Minuten meine Anfrage zufriedenstellend zu bearbeiten. und das SOGAR via FACEBOOK und/ oder TWITTER !!!! Ohne Hotline, ohne Sprachcomputer, ohne Verwirrung! und mit voller Vertraglich angebotener Bandbreite. Bis Februar 2013 KOSTENFREI.
Es könnte alles so einfach sein,… iss’es aber nicht!
Es grüßt heute mal ungewohnt sachlich
Der Thanatos himself
P.S.: Habt ihr diverse Erfahrungen gemacht ob positiv oder negativ, so hinterlasst doch einen Kommentar auf diesen Beitrag. Vielleicht ist ja jemandem auch schon mal Ähnliches passiert.
Ach und für das verlinken und via FB oder Twitter weitersagen dieses Artikels habe ich natürlich auch ausdrücklich nichts einzuwenden ;o)


